26. Nordhorner Stadtlauf mit neuem Namen, aber gleichem Inhalt

Nicht mehr Horstmann-Meile, sondern Nordhorner Meile
Der 26. Nordhorner Stadtlauf am Samstag, 8. September, in der City von Nordhorn erhält einen neuen Namen. Die seit 1998 nach dem Hauptsponsor bezeichnete Laufveranstaltung Horstmann-Meile firmiert künftig wieder unter dem bekannten Namen Nordhorner Meile, deren Hauptsponsor in diesem Jahr die Kreissparkasse Grafschaft Bentheim zu Nordhorn sein wird. Mit dem Namen der Veranstaltung kehren die Verantwortlichen des veranstaltenden Leichtathletik Club Nordhorn (LCN) wieder zu dem in den Anfangsjahren von 1987 bis 1997 benutzten Titelnamen zurück. Anstelle des einstigen Hauptsponsors, der Nordhorner Horstmann-Gruppe, konnte der LCN zur gesicherten Finanzierung seines stimmungsvollen Klassikers den bisherige Unterstützer, die Kreissparkasse Grafschaft Bentheim zu Nordhorn, zu einem noch stärkeren Sponsoring gewinnen. Nur durch die Aufstockung des bisherigen Engagements der Kreissparkasse Nordhorn sowie der Unterstützung der Nordhorner Versorgungsbetriebe und der Fa. Elektrotechnik Vrielmann und durch weitere Hilfen der Fa. Horstmann und einer Reihe von weiteren Firmen wird es uns wieder gelingen, die Qualität der Veranstaltung wie bisher sicherzustellen, erklärte LCN-Vorsitzender Ludger Fortmann. Gleichzeitig dankte er der Horstmann-Gruppe für ihre seit 1998 gewährte Unterstützung. Nur dadurch sei es gelungen, die jeweiligen Stadtläufe in den letzten Jahren zu einer der größten Breitensportveranstaltungen in der Grafschaft auszubauen und zu sichern. Seit Wochen bereitet das Organisationsteam vom LCN die 26. Auflage des nächsten Stadtlaufs am 8. September vor. Sie wird wie bisher auf dem 2 km langen Rundkurs vom Start an der Lingener Straße über den Heseper Weg, am Ems-Vechte-Kanal, durch die Firnhaberstraße und die Hauptstraße zum Ziel Stadtplatz führen. Insgesamt sind wieder sechs Läufe vorgesehen. Neben dem sportlichen Teil mit den Laufwettbewerben bereiten die LCN-Organisatoren wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm auf dem Stadtplatz an der ev.ref. Kirche und den angrenzenden Innenstadtstraßen vor. Weitere Einzelheiten darüber werden in Kürze bekanntgegeben.

12.09.2011

Die Rückkehr der Vierfach-Siegerin

25. Stadtlauf: Jutta Hugenberg nach 17 Jahren wieder vorne – Meyer überragt
Wie schon in den vergangenen beiden Jahren gewann der Wattenscheider Manuel Meyer beim Nordhorner Stadtlauf die Rennen über fünf und auch zehn Kilometer. Nur die Dominanz auf beiden Strecken erstaunte. Eine Überraschungssiegerin gab’s bei den Frauen – dabei ist Jutta Hugenberg in Nordhorn keine Unbekannte.
Von Holger Wilkens - Nordhorn. Die Siegerliste des Nordhorner Stadtlaufs führt sie bereits in den Jahren 1991, 1992, 1993 und 1994 auf, damals noch mit ihrem Mädchennamen Leferink. Am Sonnabend bei der 25. Ausgabe der Horstmann-Meile eilte die frühere LCN-Läuferin Jutta Hugenberg zu ihrem fünften Sieg und setzte mit ihrer Überlegenheit auf der Strecke ein dickes Ausrufezeichen. Nach zehn Kilometern hatte sie im Zielbereich sogar noch Zeit, ihren Nachwuchs zu schultern und mit ihm gemeinsam durchs Ziel zu laufen. Wohlgemerkt: nach 40:20 Minuten – eine bei den schwierigen, weil schwül-warmen Bedingungen starke Zeit. Die zweitschnellste Frau war die gebürtige Nordhornerin Kerstin Evers (Lauffreunde Münster; 42:09) vor Edith Stiepel vom veranstaltenden LC Nordhorn (42:58).
Die 39-jährige Hugenberg, die mittlerweile in Holdorf lebt, lief bis zum Schluss in den „Top 15“ aller Teilnehmer mit und belegte am Ende in der Gesamtwertung den 14. Platz. Knapp acht Minuten vor ihr erreichte Manuel Meyer das Ziel vor der Alten Kirche am Markt. Der deutsche Marathon-Vizemeister hatte – wie schon aus den vergangenen beiden Jahren gewohnt – den Fünf-Kilometer-Lauf zum Einlaufen genutzt, diesen mit mehr als einer Minute Vorsprung gewonnen und danach auch die Horstmann-Meile über zehn Kilometer dominiert. Mit seiner Zeit von 32:38 Minuten blieb er allerdings weit unter seiner Siegerzeit vom Vorjahr. „Es war ein bisschen drückend“, sagte Meyer, „und hinten raus fehlt die Lust, wenn man ganz alleine läuft.“
Schon in der ersten von fünf Runden durch die Nordhorner Innenstadt hatte er sich einen Vorsprung auf seinen ärgsten Widersacher Christoph Domnick (LC Nordhorn) erarbeitet, spätestens ab dem dritten Kilometer lief der Ausdauerspezialist aus Wattenscheid ein einsames Rennen. Verfolger Domnick kam nach 34:11 Minuten und damit mit weitem Abstand ins Ziel, jubelte aber wie ein Sieger. Zurecht: Domnick lief knapp eine Minute schneller als bei seinem vierten Platz im vergangenen Jahr. „Der zweite Platz ist der Hammer“, strahlte der Medizinstudent bei der Siegerehrung, „schön, dass es endlich einmal mit einem ,Meilenstein’ geklappt hat, nachdem ich schon mehrfach Vierter war.“
Wie alle anderen Teilnehmer hatte auch Domnick mit den Temperaturen und der drückenden Luft zu kämpfen. „Es war etwas masochistisch“, gab der schnellere LCN-Läufer zu, der sich gerne länger an Manual Meyer drangehängt hätte. „Ich bin eine schnelle Zeit angegangen, aber es war einfach zu heiߓ, sagte er. Sein „Meilenstein“ als Preis für den zweiten Platz bei der Jubiläums-Meile geriet aber nie in Gefahr, weil auch zwischen ihm und seinem Vereinskollegen Jörg Mülstegen eine große Lücke klaffte. Aber auch der Drittplatzierte war mit seinem Abschneiden zufrieden: „Vor zwei, drei Monaten hatte ich nach einigen Verletzungsproblemen gar nicht mit einem Start beim Stadtlauf gerechnet.“
Das Orga-Team vom LCN hatte trotz des Jubiläums keine Änderungen im bewährten Ablauf vorgenommen – und so rückten am Sonnabend die Sportlerinnen und Sportler in den Mittelpunkt. Lockenkopf Jesse Grasl (Jahrgang 2002) aus Bad Bentheim etwa, der beim 5-km-Lauf zu den Kleinsten und Jüngsten zählte, mit einer Zeit von 21:55 Minuten aber groß auftrumpfte. Oder die Rollstuhlsportler des Nordhorner Rolli-Lauftreffs, die die anspruchsvolle Strecke durch die Fußgängerzone in zum Teil hervorragenden Zeiten bewältigten. Oder der Emlichheimer Heinz Stroeve, der mit einer Zeit von 42:51 Minuten im „Zehner“ natürlich seine M60-Altersklasse überlegen anführte, aber auch im Gesamtklassement als 27. in die „Top 30“ rutschte. Am Sonnabend durfte sich aber wie schon in den 24 Jahren zuvor jeder als Sieger fühlen, der das Ziel erreicht hat.

12.09.2011

25. Meile: „Mehr geht nicht“

LCN ist zufrieden
how Nordhorn. Im Jubiläumsjahr hat der Nordhorner Stadtlauf mit etwa 1350 Läuferinnen und Läufern in sechs Wettbewerben zwar keinen neuen Teilnehmerrekord geschafft, die Veranstalter von LC Nordhorn waren mit der 25. Ausgabe ihrer Horstmann-Meile dennoch zufrieden. Der LCN-Vorsitzende Ludger Fortmann freute sich über „hervorragende Läuferfelder und eine hervorragende Zuschauerresonanz.“ Vor allem, seitdem der Verein beim Stadtlauf von Sponsoren unterstützt wird, habe es einen „Quantensprung“ in der Entwicklung der Horstmann-Meile gegeben.
Für die nächsten Jahre hofft Fortmann, das erreichte Niveau halten zu können. „Der Stadtlauf hat eine Dimension erreicht, da können wir ihn nicht mehr aufpushen. Alle Helfer arbeiten bereits am Anschlag.“ Auch am Sonnabend waren wieder mehr als 100 Vereinsmitglieder und Freiwillige im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Zwischenfälle gab es nicht, allerdings hatten sich einige Läuferinnen und Läufer auf der Strecke und im Zielbereich angesichts der Witterung zu sehr verausgabt und mussten behandelt werden.
Für gute Stimmung in der Fußgängerzone sorgten bei der Jubiläums-Meile auch die eine Dudelsack-Gruppe aus Osnabrück uns eine Percussionband aus Coesfeld. Sid und das publikum entlang der Hauptstraße trugen dazu bei, dass viele Läufer in diesem Abschnitt noch einmal Tempo aufnahmen – trotz der drückenden Luft.

10.09.2011

Nordhorner Meile: Manuel Meyer wiederholt Doppelsieg

LCN-Athlet Christoph Domnick wird Zweiter - Jutta Hugenberg schnellste Frau
Manuel Meyer vom TV Wattenscheid hat am Sonnabend beim Nordhorner Stadtlauf seinen Doppelsieg aus dem Vorjahr wiederholt. Meyer ging zunächst über fünf Kilometer an den Start - und gewann das Rennen mit großem Vorsprung. Im Hauptlauf über zehn Kilometer, der so genannten "Horstmann-Meile", setzte sich der Wattenscheider ebenfalls mit großem Vorsprung durch; er siegte mit einer Zeit knapp unter 33 Minuten. Auf den zweiten Platz lief Lokalmatador Christoph Domnick vom Veranstalter LC Nordhorn. Schnellste Frau über zehn Kilometer war Jutta Hugenberg (Holdorf). Der Nordhorner Stadtlauf war am frühen Nachmittag von den jüngsten Läufern eröffnet worden. Die Schülerläufe erfreuten sich wie in der Vergangenheit großer Beliebtheit und wurden - wie die Wettbewerbe über fünf und zehn Kilometer - am Streckenrand von vielen Zuschauern verfolgt.

02.09.2011

25 Jahre Stadtlauf: Als die „Meile“ laufen lernte

352 Teilnehmer bei der Premiere im Jahr 1987 – Kenianer Daniel Rono hält seit 15 Jahren den Streckenrekord
how Nordhorn. Als der damalige Bürgermeister Friedel Witte am 5. September 1987 auf dem Alten Markt den Startschuss zum ersten Nordhorner Stadtlauf gab, betraten die Organisatoren des LC Nordhorn Neuland. Seine Volksläufe hatte der Klub bislang in Frenswegen vor den Toren der Stadt ausgetragen, diesmal rannten die 352 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitten durch die Stadt. „Ein Teil der Anlieger stellte sich in den Anfangsjahren einer gewissen Skepsis der Strecke gegenüber“, erinnert sich der langjährige LCN-Vorsitzende Reinhold Volken an die ersten Jahre des Stadtlaufs. Ein Vierteljahrhundert nach der Premiere ist die „Horstmann-Meile“, wie das Rennen genannt wird, aber nicht mehr wegzudenken – weder aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Nordhorn noch aus dem Terminplan vieler Hobbysportler. Das 25. Jubiläum wird am Sonnabend mit mehr als 1000 Teilnehmern gefeiert.
Von Beginn an verstand das LCN-Team seinen Stadtlauf als Angebot für erfahrene Sportler und junge Talente, für Top-Athleten und Laufanfänger. In den ersten Jahren zählten die Organisatoren um Günter Mauczok jeweils zwischen 300 und 500 Teilnehmer, die den zunächst 2750 Meter langen Rundkurs entlang des Vechtesees über den Frensdorfer Ring und die Bentheimer Straße zurück zum Alten Markt in Angriff nahmen. Der Jedermann- und der Schülerlauf umfasste eine Runde, beim Hauptlauf ging es über vier Runden (11 Kilometer).
Am 17. September 1994 führte die Strecke erstmals durch die Firnhaberstraße und die Hauptstraße. Es war der richtige Schritt: Der Hauptlauf war nun – wie bei den meisten Stadtläufen – zehn Kilometer lang, die Zuschauerresonanz entlang der Strecke stieg. Und es kam Farbe ins Spiel: Hatten bislang ausschließlich deutsche Starter gewonnen (darunter 1991 Jörg Amt und 1993 Klaus Eckstein), siegte diesmal der dunkelhäutige Kenianer Mark Barathon. Er läutete die „afrikanische Phase“ des Stadtlaufs ein, die ihren Höhepunkt im Rennen von Daniel Rono im Jahr 1996 fand. Der damals 18-Jährige sprintete nach 30:13,9 Minuten ins Ziel – ein bis heute nicht erreichter Streckenrekord. Und bei den Frauen setzte Landsfrau Lornah Kiplagat ebenfalls eine Bestmarke. Beide Rekordler gehören heute im Landstreckenlauf zur Weltspitze.
Der LC Nordhorn verzichtete allerdings fortan auf Wunderläufer aus Kenia und Fabelzeiten, sondern setzte auf den Breitensport, auf ein buntes Rahmenprogramm und auf spannende Duelle. Die Protagonisten waren seit 1998 der Holter Matthias Strotmann (vier Siege) und Lokalmatador Eckstein (3), später dann vor allem der Wattenscheider Manuel Meyer, der in den vergangenen beiden Jahren sowohl über zehn Kilometer als auch über fünf Kilometer gewann.
Der „Fünfer“ löste im Jahr 2002 den Idealistenlauf ab. Eine der vielen Entscheidungen des LCN in den letzten 25 Jahren, die sich bewährt haben. Die „Meile“ ist angesagt: Die Zahl aller Teilnehmer stieg ein Jahr später erstmals auf 1200, ein zweiter Schülerlauf fand großes Interesse, die Startplätze im 10-km-Lauf mussten vor allem wegen der engen Wege auf 500 begrenzt werden. Vor zwei Jahren zählte der LCN 1341 gemeldete Teilnehmer – und meldete wieder einen Rekord. „Der Stadtlauf ist ein Höhepunkt im Nordhorner Sportkalender“, sagt Reinhold Volken, „der LCN und seine vielen Helferinnen und Helfer können stolz sein auf das Erreichte.“ Auch dieses Jahr werden wieder mehr als 100 Vereinsmitglieder mithelfen.

01.09.2011

Musikalische Begleitung beim Stadtlauf

gn Nordhorn. Der 25. Nordhorner Stadtlauf, die so genannte „Horstmann-Meile“, am Sonnabend, 10.September, wird im Rahmenprogramm von Musiktönen begleitet. Die Organisatoren haben dazu zwei Musikgruppen mit ganz unterschiedlichen Musikstilen verpflichtet. Wie Johannes Herde vom Orgateam mitteilt, werden die „Pipe-Band“ aus Osnabrück und eine Percussionband aus Coesfeld für Unterhaltung sorgen. Die „Pipe-Band“ ist ein fester Bestandteil der „Royal British Legion“ Osnabrück. Sie besteht aus etwa 30 britischen und deutschen Musikern. Diese Band soll die Zuhörer mit ihrer schottisch/britischen Musik begeistern. Erstmals tritt bei einem Nordhorner Stadtlauf die Percussionband mit dem Namen „Escuta“ aus Coesfeld auf. Diese zehnköpfige Gruppe ist in der vergangenen Zeit sehr erfolgreich bei verschiedenen Volksläufen aufgetreten. Sie bringt traditionelle Samba-Rhythmen, Reggae-Musik und afrikanische Rhythmen zu Gehör und wird mit ihrem Stil für gute Stimmung sorgen.

31.08.2011

Die Vorfreude auf den Jubiläums-Stadtlauf steigt

Neue T-Shirt-Kreation für die 25. Nordhorner Meile – Veranstalter bitten um zeitige Anmeldung
gn Nordhorn. Mit großem Einsatz bereitet das Orga-Team vom Leichtathletik Club Nordhorn (LCN) seit Wochen den 25. Nordhorner Stadtlauf, die so genannte „Horstmann-Meile“, vor. Aus Anlass des Jubiläumslaufs am Sonnabend, 10. September, in der Innenstadt hat der LCN als Veranstalter für die Teilnehmer des Wettbewerbes ein neues T-Shirt entwickeln lassen. Die Vorder- und Rückseite enthält ein offizielles Layout, das auf die Traditionsveranstaltung mit einem neuen Erscheinungsbild hinweist. Für die teilnehmenden Schüler und Jugendlichen sind bereits 750 Exemplare vorhanden. Sie werden bei der Ausgabe der Startunterlagen im Gemeindehaus am Markt am Freitag, 9. September, von 17.30 bis 19 Uhr und am Sonnabend ab 13 Uhr kostenlos abgegeben. Die hochwertigen Funktionsshirts – 600 an der Zahl – für die Erwachsenen sind zum Drucken in Auftrag gegeben und werden kurzfristig vor dem Wettbewerb geliefert. Sie sind während der Veranstaltung für 4 Euro am Gemeindehaus erhältlich.
Nach Mitteilung von Reinhold Volken (LCN-Orga-Team) nimmt der LCN in diesem Jahr mit seinem langjährigen Projekt Stadtlauf an dem bundesweiten Wettbewerb „Sterne des Sports“ teil. Diese Initiative werde gemeinsam vom Deutschen Olympischen Sportbund und den deutschen Volks- und Raiffeisenbanken getragen. Sie habe sich zum Ziel gesetzt, auf die Verdienste des Breitensports aufmerksam zu machen. Mit der Auszeichnung an Sportvereine sollten Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit, Jugend arbeit, Integration und Gleichstellung gewürdigt werden. Der LCN habe der Grafschafter Volksbank in Nordhorn dazu umfangreiche Bewerbungsunterlagen vorgelegt. Die Verantwortlichen hoffen, dass ihr Verein auf Grund der sportlichen und gesellschaftlichen Bedeutung ihres Stadtlaufs die Voraussetzungen für eine Auszeichnung als „Stern des Sports“ erfüllt. „Es wäre schön, wenn unser langjähriger Einsatz zum Wohle des Sports und der Gesundheit durch ein gutes Abschneiden bei diesem Wettbewerb anerkannt werden würde“, hofft LCN-Vorsitzender Ludger Fortmann.
Nach Angaben von Helmut Smemann, dem EDV-Leiter im LCN-Orga-Team, liegen schon mehr als 500 Anmeldungen vor. Überwiegend sei online angemeldet worden. Aus den Erfahrungen der Vorjahre erwartet der LCN, dass der Großteil der Teilnehmer sich erst kurzfristig vor dem Starttag anmeldet. Endgültiger Meldeschluss ist online am Sonntag, 4. September, und bei Baja-Sport (Bahnhofstraße) am 3. September. Anschließend wird eine Nachmeldegebühr von drei Euro erhoben. Allerletzter Anmeldeschluss ist eine Stunde vor dem jeweiligen Start am 10. September. Smemann bittet aus Organisationsgründen dringend um sofortige Anmeldungen. „Wir können keine Gewähr dafür geben, dass Anmeldungen am Veranstaltungstag noch entgegengenommen werden“, bekräftigte er.

01.07.2011

Die „Meile“ feiert Jubiläum

Nordhorner Stadtlauf geht am 10. September in seine 25. Runde
Die Veranstalter vom Leichtathletik-Club Nordhorn erwarten insgesamt mehr als 1000 Aktive. Der erste Startschuss an der evangelisch-reformierten Kirche am Markt erfolgt um 14 Uhr. Der Hauptlauf über zehn Kilometer wird um 17 Uhr gestartet.
gn Nordhorn. Das Organisationsteam vom Leichtathletik-Club Nordhorn (LCN) bereitet intensiv den nächsten Stadtlauf, die so genannte „Horstmann-Meile“, vor. Zum 25. Jubiläumslauf am Sonnabend, 10. September, erwartet der LCN als veranstaltender Verein bei den sechs Laufwettbewerben wieder insgesamt mehr als 1000 Aktive auf dem bekannten, zwei Kilometer langen Rundkurs in der Nordhorner Innenstadt mit Start und Ziel am evangelisch-reformierten Gemeindehaus am Markt.
Mit seiner traditionellen Veranstaltung will der LCN den Laufsport in Nordhorn fördern und damit einen Beitrag zur Gesunderhaltung leisten. Insbesondere sollen Schüler und Jugendliche – in enger Verbindung mit den Nordhorner Schulen – zum Laufen gebracht werden. Gleichzeitig bietet der LCN Leistungs- und Hobbyläufern die Möglichkeit, sich am Kampf um die begehrten Treppchenplätze, Siegerpokale, Preise und Urkunden zu beteiligen.
Die Startzeiten für die Schülerläufe werden auf Grund der Erfahrungen der vergangenen Jahre vorverlegt. Der erste, ein Kilometer lange Schülerinnen-Lauf der Jahrgänge 2002 und jünger beginnt bereits um 14 Uhr. Der anschließende ebenfalls ein Kilometer lange Schülerlauf für die gleichen Jahrgänge startet um 14.30 Uhr. Der Startschuss für den Zwei-Kilometer-Schülerlauf der Jahrgänge 2000/2001 ertönt um 15 Uhr. Der abschließende Schülerlauf für die Jahrgänge 1996/97 und 1998/99 beginnt um 15.30 Uhr. Die Startzeit für den fünf Kilometer langen Einzellauf oder für die Dreierstaffel mit drei Läufern (ein, zwei und zwei Kilometern Länge) bleibt unverändert um 16.10 Uhr. Der zehn Kilometer lange Hauptlauf startet wie bisher um 17 Uhr.
Unverändert ist auch der Organisationsbeitrag für die Schülerläufe von vier Euro, den Fünf-Kilometer-Lauf oder die Dreierstaffel von insgesamt sechs Euro und für die Teilnahme am Hauptlauf von sieben Euro. Die Nachmeldegebühren betragen drei Euro.
Anmeldungen sind bereits möglich unter gleichzeitiger Zahlung des jeweiligen Organisationsbeitrages bei Baja-Sport, Bahnhofstraße 33, oder im Internet unter der Adresse www.nordhorner-meile.de. Dort gibt es auch weitere Informationen.
Für die Läufer sind begrenzte Umkleidemöglichkeiten im Gemeindehaus vorhanden. Duschmöglichkeiten werden erstmals durch die Bäderbetriebe Nordhorn/Niedergrafschaft und die Nordhorner Versorgungsbetriebe im Hallenbad am Stadtring angeboten, ein Shuttle-Verkehr wird vom LCN eingerichtet. Der LCN wird nach eigenen Angaben dafür sorgen, dass der 25. Geburtstagslauf neben den sportlichen Wettbewerben auch vielfältige Unterhaltung und Informationen bietet.

Vorbereitungen für den 25. Stadtlauf laufen auf Hochtouren

Jubiläumslauf der „Horstmann-Meile“ am 10. September
Das Organisationsteam vom Leichtathletik Club Nordhorn (LCN) bereitet gegenwärtig sehr intensiv den nächsten Stadtlauf, die sogenannte „Horstmann-Meile“, vor. Das alljährlich beliebt Laufspektakel startet in diesem Jahr am Samstag, dem 10. September. Zu seinem 25. Jubiläumslauf erwartet der LCN als veranstaltender Verein bei den sechs Laufwettbewerben wieder insgesamt über 1000 Läufer/Läuferinnen auf dem bekannten zwei Kilometer langen Rundkurs in der Nordhorner Innenstadt mit Start und Ziel am ev.ref. Gemeindehaus am Markt.
Mit seiner traditionellen Veranstaltung will der LCN den Laufsport in Nordhorn fördern und damit einen wichtigen Beitrag für die Gesunderhaltung der Bevölkerung leisten. Insbesondere sollen Schüler und Jugendliche in enger Verbindung mit den Nordhorner Schulen zur Laufbewegung veranlasst werden. Gleichzeitig will der LCN Leistungs- und Hobbyläufer veranlassen, sich mit sportlichem und fairem Einsatz an dem Kampf um die begehrten Treppchenplätze, Siegerpokale, Preise und Urkunden zu beteiligen.
Wegen der Erfahrungen der letzten Jahre werden die Startzeiten für die Schülerläufe vorverlegt. Der erste ein km lange Schülerinnen-Lauf der Jahrgänge 2002 und jünger beginnt bereits um 14.00 Uhr. Der anschließende ein km lange Schülerlauf für die gleichen Jahrgänge startet in diesem Jahr um 14.30 Uhr. Der Startschuss für den zwei km langen Schülerlauf für die Jahrgänge 2000/2001 ertönt um 15.00 Uhr. Der abschließende Schülerlauf für die Jahrgänge 1996/97 und 1998/99 beginnt um 15.30 Uhr. Die bisherigen Startzeiten für den fünf km langen Einzellauf oder für die Dreierstaffel mit drei Läufern von 1, 2 und 2 km Länge) bleibt unverändert um 16.10 Uhr. Der zehn km lange Hauptlauf startet wie bisher um 17 Uhr.
Unverändert wie in den Vorjahren ist der zu zahlende Organisationsbeitrag für die Schülerläufe von 4 Euro, den 5 km-Lauf oder die Dreierstaffel von insgesamt 6 Euro und für die Teilnahme am Hauptlauf von 7 Euro. An Nachmeldegebühren werden 3 Euro erhoben.
Anmeldungen werden ab sofort unter gleichzeitiger Zahlung des jeweiligen Organisationsbeitrages bei Baja-Sport, Bahnhofstraße 33, entgegengenommen oder sind online unter der Adresse www.nordhorner-meile.de möglich. Dort sind auch weitere Informationen nachlesbar.
Für die Läufer/innen sind begrenzte Umkleidemöglichkeiten im Gemeindehaus vorhanden. Duschen wird erstmals durch die BNN-NVB im Nordhorner Hallenbad am Stadtring ermöglicht. Ein Shuttle-Verkehr wird vom LCN eingerichtet.
Der veranstaltende LCN wird dafür sorgen, dass beim diesjährigen 25. Geburtstagsfestival neben den sportlichen Wettbewerben auch für eine vielfältige Unterhaltung und Information sowie für Versorgung der Sportler und der Zuschauer gesorgt wird. Weitere Einzelheiten darüber werden in Kürze mitgeteilt.

16.09.2010

Ganz entspannt zu vielen Bestzeiten

Britta Meierkord beim Stadtlauf auf Platz zwei – 56 Minuten beim Einstand 1998
Britta Meierkord hat sich zur gegenwärtig schnellsten Grafschafter Langstreckenläuferin entwickelt. Neben ihrer Beständigkeit zählen Hilfsbereitschaft und Zurückhaltung zu ihren hervorstechenden Eigenschaften.
Von Hartmut Abel - Nordhorn. „Für mich war es heute eine Quälerei, ich habe alles gegeben“, das waren die ersten Worte von Britta Meierkord, als sie am Sonnabendnachmittag in 42:13 Minuten die Messmatte bei der 24. Auflage der Nordhorner Meile überquert hatte. Die Freude über ihren zweiten Patz der Frauenwertung über 10 Kilometer vor heimischer Kulisse überdeckte bald die Zeichen der Anstrengung bei dem schwül-warmen Wetter. Mit ihrer Zeit hatte die 39-jährige LCN-Athletin erneut bewiesen, dass sie gegenwärtig die erfolgreichste Grafschafter Langstrecklerin ist. Strahlend nimmt sie das Kompliment ihrer Vereinskameradin Maike Johannink entgegen: „Britta ist die weitaus Beste in diesem Jahr.“
Das hat Britta Meierkord in dieser Saison eindeutig bewiesen. Beim Läuferabend des TuS Gildehaus bestritt sie erstmals ein Einzelrennen über 5000 Meter – und ihre Zeit von 20:30,6 Minuten brachte ihr gleich den zweiten Rang in der NLV-Bestenliste der Klasse W 35 ein. Wenige Tage später lief sie beim Schüttorfer Citylauf über zehn Kilometer ihre persönliche Bestzeit in 41:29 Minuten, womit sie auf Landesebene an sechster Stelle rangiert. Ihre Leistungssteigerung führt die Nordhornerin auf ihre stabile Gesundheit zurück: „Ich bin nicht mehr infektanfällig und bin deshalb seit zwei Jahren richtig fit.“ Auch die Nachwirkungen einer Meniskusoperation im November 2009 hat sie schnell überwunden.
Über ihre älteren Geschwister fand Britta Meierkord früh zum Sport. Stationen waren das Kinder- und Geräteturnen sowie das Trampolinturnen beim TVN und auch beim Basketball war sie zeitweise dabei. „Ich habe viel ausprobiert“, blickt sie zurück. In der Freizeit umrundete sie auch den Vechtesee. Den Weg zu den Straßenläufen fand sie vor 13 Jahren über ihren Mann Fred. Er gab erste Trainingstipps und so nahm sie erstmals 1998 an der Nordhorner Meile teil. In 56 Minuten gab sie ihren Einstand. „Ich wusste damals nicht, was auf mich zukommt“, verrät sie. Die Regelmäßigkeit ihres Trainings brachte Fortschritte und zwei Jahre später wurden für sie 44 Minuten gestoppt. Diese Regelmäßigkeit unterbrach sie auch während der Schwangerschaft nicht. „Ich bin bis sechs Wochen vor der Geburt unserer Tochter gelaufen“, sagt Britta Meierkord. Sie hatte jedoch das Tempo und den Umfang reduziert. Und auch bald nach der Geburt von Luisa im Jahr 2001 hat sie das Laufen wieder aufgenommen. Häufig war sie dann mit dem Babyjogger in Nordhorns Umgebung unterwegs, denn sie stellte sich neuen Herausforderungen. Im April 2003 gab sie ihr Debüt beim Hamburg-Marathon (3:39 Stunden), ein Jahr später steigerte sie sich in Berlin auf 3:32.
Für die Industriekauffrau, die sich zusätzlich zur Industriefachwirtin qualifizierte, hat die Familie oberste Priorität. „Ich versuche alles zu vereinbaren, sodass keiner zu kurz kommt“, betont sie und erwähnt in diesem Zusammenhang auch ihren pflegebedürftigen Vater. Kräfte für diese Aufgabe sammelt sie durch den Sport, wobei ihr das Training im LCN-Team am meisten Spaß macht. Deshalb war sie auch von den Trainingslagern in Bad Driburg zu Saisonbeginn begeistert.
Erkundigt man sich in ihrem Umfeld nach ihren hervorstechenden Eigenschaften, so heißt es: „Sie ist kameradschaftlich, lieb und bescheiden.“ Und so ist es nicht verwunderlich, dass Siegerehrungen für sie „das Schlimmste sind“.
In der Trainingsgestaltung ist Britta Meierkord Autodidaktin. Punktuelle Ratschläge bekommt sie von LCN-Trainer Dieter Dinkhoff, er stellt aber keine Pläne auf. Auch Ehemann Fred hält sich zurück: „In der Partnerschaft ist es ungünstig, Verbesserungsvorschläge vom Partner anzunehmen. Britta macht auch so ihr Ding.“
Natürlich möchte sie sich auch zukünftig weiter verbessern. Das Entscheidende für sie ist aber, gesund zu bleiben, nicht zu verbissen zu werden, sondern mit dem nötigen Entspannungsgrad sich weiter den Langstrecken zu widmen.

14.09.2010

Gelungene Generalprobe fürs Jubiläum

LCN mit 24. Stadtlauf zufrieden
how Nordhorn. Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad Celsius zogen beim 24. Nordhorner Stadtlauf am Sonnabend viele Zuschauer in die Innenstadt. Während sie den schönen Tag genossen, machte die Wärme einigen Läuferinnen und Läufern arg zu schaffen. Die Einsatzkräfte vom Malteser mussten sich um einige Teilnehmer mit Kreislaufbeschwerden kümmern, zwei Patienten (darunter eine Zuschauerin im Zielbereich) mussten sogar ins Krankenhaus gebracht werden. Es blieben die einzigen negativen Aspekte in der Bilanz des LC Nordhorn.
Der Nordhorner Verein hat seit langem große Übung darin, die große Laufveranstaltung mitten in der Stadt ohne Probleme zu organisieren. Vereinssprecher Reinhold Volken weiß warum: „Im zehnköpfigen Orga-Team wird vorbildlich gearbeitet, am Tag des Stadtlaufs selbst helfen rund 100 Mitglieder aus allen Abteilungen des LCN fleißig mit.“ Und weil auch die Kooperation mit den Innenstadtkaufleuten und den Sponsoren funktioniert, sind sich die LCN-Verantwortlichen sicher: Ein Jahr vor der Jubiläums-Meile „ist der Stadtlauf eine Traditionsveranstaltung, die gut für Nordhorn ist“, wie der Vereinsvorsitzende Ludger Fortmann betont.
Ob bei der 25. Ausgabe der „Horstmann-Meile“ besondere Aktionen geplant werden oder an Bewährtem festgehalten wird, will das Orga-Team in den nächsten Sitzungen besprechen. „Was den Umfang angeht, sind die Grenzen erreicht“, sagt Volken, der sich dieses Jahr über einen Teilnehmerrekord freuen konnte. Und vom Konzept, für das Hauptrennen schnelle Afrikaner zu verpflichten, hat sich der LCN schon lange verabschiedet – der Streckenrekord des Kenianers Daniel Rono (30:13 Minuten) stammt aus dem Jahr 1996.
Schon in diesem Jahr beschritt der LCN neue Wege: Während es gut ankam, dass die attraktiven Schülerläufe in mittlerweile schon vier Rennen unterteilt wurden (siehe Bericht auf dieser Seite), stieß der Staffelwettbewerb über die 5-km-Distanz kaum auf Interesse. „Da hatten wir uns mehr als nur fünf Anmeldungen erhofft“, sagt Volken. Weil aber in der Staffelzone im Zielbereich keine Probleme auftraten, wird die Idee dieses Wettbewerbs nicht gleich wieder verworfen.